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galerie

 

 

gruppenausstellung palmenhäuser staatsbad pyrmont 2012

 

 

präsenzausstellung in leer stehenden läden in bad pyrmont 2013

 

 

gruppenausstellung "tag der offenen ateliers in lippe" 2013

 

 

ausstellung glasmuseum boffzen "formen" 2013"

 

 

ausstellung "LINIE formen Punkt" domänenburg aerzen 2014

 

 

gruppenausstellung "farbklang" 2014;

palmenhäuser staatsbad pyrmont.

 

ASTURIANA - bildnerische umsetzung aus farbimpuls violett -> erste assoziation: viola, klangliche schönheit, sanfter ton aus dem verborgenen, leichtigkeit auf rauer fläche
"farbklang"- würfel (3x3x3m - auf maß geschnittene pappen auf lattengerüst. 2014) entwurf/gestaltung norbert döding

 

 

ausstellung outelier polle 2014

 

 

"kleine formate" arche hameln 2015

 

 

gruppenausstellung "einBlickdurchBlick"

staatsbad pyrmont 2016 rauminstallation "blickfeld"

gruppenausstellung "einBlickdurchBlick" staatsbad pyrmont 2016 rauminstallation "blickfeld"

"Blickfeld" 2016

ca. 6 x 6 Meter/Außenmaß (r = 3,0 m)

(Holz, Gips, Silikonharzputz)

 

Der Monopteros besteht aus acht kreisförmig angeordneten Türmen, die jeweils an zwei gegenüberliegenden Ecken geöffnet sind, so dass man in die Türme hineinblicken sowie auch durch sie hindurchblicken kann.

In den Türmen ist jeweils eine in der Form identische Figur/Plastik aufgestellt. Diese acht Figurenkörper unterscheiden sich nur dadurch, dass sich an ihnen eine Kugel jeweils an einer anderen Position befindet.

In die Öffnungen kann der Betrachter nicht nur hineinblicken, also Einblick nehmen, sondern auch hindurchblicken. Insofern spiegelt sich das Ausstellungsthema zunächst rein physikalisch/physisch wider. Seine Erweiterung oder auch Abstrahierung gewinnt es durch den Betrachter selbst, der seine Blickposition unterschiedlich einnehmen kann und dadurch unterschiedliche Wahrnehmungen gewinnt. Hinzu kommt noch, dass durch andere Betrachter das „Blickfeld“ sich verändert, im weitesten Sinne durch Bewegung auch dynamisiert.

Letztlich wird aber der Betrachter auch Teil des Monopteros´, was durchaus dem ursprünglichen Sinn des Monopteros´ als Tempel für ein Kultbild entspricht - nur dass kein Kultbild vorhanden ist , das wären der Betrachter und damit der Mensch dann selbst oder die freie Mitte.

Zum Kunstwerk „Mensch“: Die Figurenkörper sind zunächst als dreidimensionale Formen wahrzunehmen. Insofern wecken sie das Interesse, Formen und Silhouetten vor einem statischen und dynamischen Hintergrund wahrzunehmen. Wer will, entdeckt möglicher-weise menschliche Körper – warum auch nicht.

Die Formen sind jedoch in den Türmen räumlich begrenzt und damit auch in ihrer ästhetischen Präsenz. Ihr Material bzw. die Oberfläche ist rau, zeigt aber gestalterisch schon Formgebung auch im Material – die Figuren sind von Hand geformt. Ein weiterer Prozess könnte sie glätten, vielleicht sogar umformen – das bleibt der Blickweise und ihren Folgen überlassen.

Herausgenommen aus ihren Grenzen werden die Formen fiktional durch den Betrachter, sofern dieser sich darauf einlässt. Gleichwohl kann der Betrachter sich auch zurückziehen und als stiller Beobachter Teil des Raumes werden. Oder er kann das „Blickfeld“ verlassen.

Außen, innen, hinein und durch sind Verhältnisse des Blickes. Der Blick ist der des jeweiligen Betrachters. Was an Einblick und Durchblick letztlich bleibt, ist nicht diktiert, also frei.

Warum acht Türme/acht Plastiken? Dies entspringt einer rein räumlich-symmetrischen Überlegung. Die Installation hat ein Zentrum und eine Gleichmäßigkeit, die für sich Ruhe ausstrahlt. Dynamik und Veränderung entstehen durch die „Besetzung“ der Betrachter.

Der Weiß-Anthrazit-Kontrast betont Silhouetten und Formen/Linien. Eine Beleuchtung wäre nur von außen denkbar, so dass durch die Betrachter und Raumkörper deren Schattenwürfe einen spontanen Gestaltungsprozess hinzufügten – das ist nicht installierbar in der gegebenen Raumvorgabe. Die Beleuchtung am Abend wird somit eher zufällig sein.

 

Norbert Döding

 

 

 

austtellung "umwege" domänenburg aerzen 2016

 

 

teilnahme als gast themenausstellung arche-künstler hameln
"neuland"  28.4. - 28.5.2017

teilnahme als gast herbstsalon kunstkreis holzminden

"lanzarote 3 und 4"

"asturiana"  2014/2016

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